BU HABER İSVİÇRE MEDYASINDA YOK!

İsviçreli gazeteci Beat Kraushaar'ın Türkiye'deki darbe kalkışması sonrası İsviçre Dışişleri Bakanı Didier Burkhalter'i de eleştiren darbe karşıtı yazdığı yazı İsviçre medyası tarafından ilgi görmedi.

ZÜRİH - İsviçreli gazeteci Beat Kraushaar'ın Türkiye'deki darbe kalkışması sonrası İsviçre Dışişleri Bakanı Didier Burkhalter'i de eleştiren darbe karşıtı yazdığı yazı İsviçre medyası tarafından ilgi görmedi.  Yazısının yayımlanmamasının sansür ile eş anlam taşıdığını savunan Kraushaar, Türkiye'yi savunan Müsteşar Yves Rossier'e yazdığı bir mailde İsviçre medyasının taraflı tutumunu şiikayet ederek, kendisinin Türkiye'yi savunmasından dolayı gelen eleştirilerin haksız bulduğunu belirtti ve Rossier'i sözlerinden dolayı tebrik etti.
İsviçre Medyası'nın darbe kalkışmasından sonra diğer Batı medyası gibi yürüttüğü yanlı tek taraflı yayın politikasına ters düşen alttaki yazı, ilgi gösterilmedi. Geçmişye Sonntagsblick ve Sonntag Gazetelerinde çalışan Beat Kraushaar, basının bu tek taraflı yanlı tutumlarını ve haberinin yayımlanmamasını''sansür'' olarak değerlendirdi.

 


 

Militärputsch-Das grosse Trauma der Türkei  Die nicht geheilten Wunden der Armee-Diktatur 
 
VON BEAT KRAUSHAAR
Politiker und Medien üben heftige Kritik an der Verhaftungs- und Säuberungswelle des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und seiner Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP). Natürlich ist das jetzige Vorgehen ein angstmachender Vorgang. Die Gefahr, dass unschuldige Menschen im Gefängnis landen und/oder ihre Existenz verlieren und  es auch zu Misshandlungen kommt ist nicht von der Hand zu weisen.
Was die Kritiker aber dabei ausblenden: Millionen von Türken im Alter zwischen 50 bis 80 Jahren haben den letzten Militärputsch und seine Folgen von 1980 miterlebt. Hunderttausende leiden bis heute und deren Folgen. Wer sich die Fakten und Zahlen des damaligen Coup vor Augen führt, kann daher vielleicht besser verstehen, warum die Türkei auch 36 Jahre später von den damaligen Ereignissen immer noch traumatisiert ist. 
 
Die Fakten über den Militärputsch von 1980 Das Parlament wurde aufgelöst.
Alle politischen Parteien wurden verboten und deren Vermögen beschlagnahmt.
650.000 Personen wurden festgenommen.
1.6 Millionen Personen wurden polizeilich registriert.
In 210.000 Prozessen wurden 230.000 Personen vor Gericht gestellt.
Für 7.000 Personen wurde die Todesstrafe gefordert.
517 Personen wurden zum Tode verurteilt.
50 Personen wurden erhängt
71.000 Personen wurden wegen Meinungsdelikten vor Gericht gestellt.
98.404 Personen wurden als "Anhänger illegaler Organisationen" vor         Gericht gestellt.
388.000 Personen wurde ein Reisepass verweigert.
30.000 Personen wurden entlassen, weil sie "verdächtig" seien.
14.000 Personen wurden aus der Staatsbürgerschaft entlassen.
30.000 Personen flohen ins Ausland.
300 Personen wurden durch unbekannte Täter ermordet.
171 Personen starben unter Folter.
937 Filme wurden verboten.
23.677 Vereine wurden geschlossen.
3.854 Lehrer und Lehrerinnen, 120 Universitätsdozenten und 47   Richter wurden entlassen.
Die Veröffentlichung der Zeitungen wurde insgesamt 300 Tage verhindert.
13 große Zeitungen wurden 303 mal vor Gericht gestellt.
39 Zeitungen und Zeitschriften wurden verbrannt.
133.607 Bücher wurden verbrannt.
299 Personen starben im Gefängnis.
14 Personen starben beim Todesfasten (Hungerstreik).
160 Personen starben unter verdächtigen Umständen.
95 Personen wurden bei einem Schusswechsel erschossen.
73 Personen starben aus natürlichen Gründen in Polizeihaft.
43 Personen begingen Selbstmord in Polizeihaft.
Dass der gescheiterte Militärputsch alte Wunden wieder aufgerissen hat, dass  bekommen jetzt die Putschisten, und alle die zu ihrem Umfeld gezählt werden, mit voller Härte zu spüren. Die Säuberungswelle alleine mit dem Machtanspruch von Erdogan erklären zu wollen, greift daher zu kurz.
In den Medien wird Bundesrat Didier Burkhalter vorgeworfen, dass er die Vorkommnisse in der Türkei zu wenig verurteilt. Mehr nützen würde allerdings, wenn die Schweiz  die guten Dienste unseres Landes anbieten würde, um die Demokratie-Kräfte  der Türkei zu stützen. So wie damals am 24. Juli 1923 mit dem Vertrag von Lausanne, der als Geburtsstunde der modernen Türkei gilt.
Die Türkei kritisiert, dass alle Länder den Putsch verurteilt haben, danach aber bis jetzt kein Staatschef das Land besucht- und sich vor Ort informiert hat. Ein Steilpass für Aussenminister Burkhalter in die Türkei zu reisen und dort seinen Amtskollegen sowie Staatspräsident Erdogan zu treffen. Dann könnte er auch im persönlichen Gespräch die Bedenken und Sorgen über die Säuberungswelle und die Menschenrechte zur Sprache bringen.

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Gazeteci Beat Kraushaar'ın oğlu Flurin Kraushaar ve Deniz Çağlar İstanbul'da dünyaevine girdi. Kraushaar ailesinin İsviçre'den katıldığı düğün töreninde Çağlar ailesinin yakınları ve yeni çiftin arkadaşları hazır bulundu.

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