Die Schweiz ist das wettbewerbsfähigste Land der Welt

Die Schweiz baut ihre Siegesserie aus: Zum achten Mal hintereinander ist sie das wettbewerbsfähigste Land der Welt, wie die alljährliche Studie des WEF feststellt. Dahinter folgen Singapur und die USA.

Kein Land der Welt ist so wettbewerbsfähig wie die Schweiz: Zu diesem Schluss kommt der globale Wettbewerbsbericht des Weltwirtschaftsforums (WEF).

Gegenüber dem Vorjahr habe sich die Schweiz gar leicht verbessert: Mit 5,8 Punkten auf der Skala von 1 bis 7 hat sie den höchsten Punktestand seit 2007 erreicht. Im Bericht wurden 138 Länder untersucht.

Die Schweiz liegt bei vier der zwölf Oberkategorien an der Spitze und bei elf der zwölf Kategorien ist die Schweiz in den Top 10.

Arbeitsmarkt ist effizient

Einzig bei der Marktgrösse ist das Land naturgemäss abgeschlagen auf Platz 39 von 138 Ländern. Spitze sei die Schweiz bei der Effizienz des Arbeitsmarkts, beim direkten Geschäftsumfeld und den Geschäftsmodellen von Unternehmen, bei der Innovation sowie zum ersten Mal bei der technologischen Bereitschaft.

Die Schweiz habe wohl eines der fruchtbarsten Innovationsökosysteme, hielt das WEF fest.

Mehrere Schwachpunkte

Auch das politische System und die Infrastruktur seien förderlich, die Hochschulen und Universitäten seien herausragend. Gleichzeitig vermöge die Schweiz die besten Talente anzuziehen. Vorteile seien auch die zahlreichen Grosskonzerne, das dichte Netz an KMU sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Relative Schwachpunkte der Schweiz seien die hartnäckige Deflation sowie der Mangel an Wettbewerb, schreibt das WEF. Auch bestünden Hürden für Firmengründer, relativ hohe Eintrittsbarrieren in den hiesigen Markt sowie eine im internationalen Vergleich tiefe Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt.

Mehr Handelshemmnisse

Auf globaler Ebene stelle der in den letzten zehn Jahren gesunkene Offenheitsgrad von Volkswirtschaften ein Risiko für die Weltwirtschaft und die Innovation dar, so der Bericht weiter. Schuld am Abwärtstrend des letzten Jahrzehnts sei in erster Linie die Zunahme von nichttarifären Handelshemmnissen.

Führungspersönlichkeiten müssten den Trend der letzten zehn Jahre umkehren und gleichzeitig für ein Wachstum sorgen, das viele Menschen mitnehme, wird WEF-Gründer Klaus Schwab zitiert. Denn jeder solle die Chance haben, von der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit zu profitieren.

Kritik übt das WEF an der ultralockeren Geldpolitik der grossen Zentralbanken. Die quantitative Lockerung und andere geldpolitische Massnahmen reichten nicht unbedingt aus, um langfristiges Wachstum in den Industriestaaten wieder anzukurbeln. Grundvoraussetzung für den Erfolg des Programms sei vielmehr, dass bereits eine starke Wettbewerbsfähigkeit bestehe.

Quelle: SRF

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