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Liebe türkische Gemeinde

Şeref Yıldız

Ich werde meinen Artikel auf Deutsch verfassen, es ist ein historischer Augenblick in meinen Augen. Von nun an wird Herr Eduard Rutschmann, Grossrat und Präsident des SVP Basel-Stadt, seine Artikel in unserer Zeitung veröffentlichen.

Wir versuchen gemeinsam Vorurteile abzubauen und Brücken zu bauen, damit wir uns gegenseitig besser verstehen. Ich versichere euch, dass Herr Rutschmann als Politiker und als Mensch sehr angenehm und ehrlich ist. Er kann seine Meinungen sehr verständlich rüberbringen. Natürlich wird es immer Differenzen geben, aber wir können diese abbauen, indem wir uns gegenseitig zuhören. 

Die Post Zeitung steht allen Politikern zur Verfügung, die ihre Meinungen an die türkischen Mitbürger übermitteln wollen.

Die türkischen Migranten haben bei diesen Wahlen unseren Nachforschungen zufolge nicht links gewählt - es hat ein Umdenken stattgefunden. Leider ist die SP, was die Türkei angeht, nicht ehrlich. Das haben wir die ganze Zeit kritisiert und haben versucht, mit ihnen zu reden. Das war leider nicht möglich. Ich denke, Sie sollten überlegen, warum Sie die türkischen Wähler verloren haben. Sie beziehen, vielleicht nicht absichtlich, aber unserer Meinung nach unter dem Vorwand der Menschenrechte, klare Position für Terrororganisationen. 

Wir Migranten müssen schauen,  dass wir uns in der Schweiz besser integrieren. Niemand verlangt von Euch, dass Ihr Schweinefleisch esst oder Wein trinkt. Wir müssen langsam anfangen mitzuwirken, damit wir auch unseren Enkelkindern so ein schönes und funktionierendes Land hinterlassen, so wie wir es aufgefunden haben. Dazu sind wir als Bürger dieses Landes verpflichtet. Ich verstehe euch. Wir sind in der letzten Zeit von der PKK oder ihren Anhängern massiv provoziert worden.
Das Verbrennen der türkischen Flagge und die bewilligten und unbewilligten Demonstrationen in Basel haben uns zu tiefst erschüttert.

Es ist nicht so, wie das der neue Nationalrat Herr Atici behauptet, dass wir in der Minderheit sind. Nein, es ist mehr so, dass wir die Konflikte der Türkei nicht auf Schweizer Strassen austragen wollen und können. Ich persönlich bin der Meinung, dass wir uns mehr auf unsere Zukunft in der Schweiz konzentrieren sollten, als auf das Geschehen in der Türkei .

Ich habe mit den türkischen Kurden sowie mit der alevitischen Gemeinde in der Schweiz einen sehr guten Kontakt. Auch sie wollen diese Vandalen auf Schweizer Strassen nicht. Es liegt ja auf der Hand, dass bei den Demonstrationen eigentlich sehr wenig Kurden und Aleviten auf den Strassen waren.

Zu aller Letzt mochte ich noch auf die Fragen eingehen ob ich ein Anhänger der AKP bin. Nein, ich bin ein Anhänger der  Schweiz. Natürlich liebe ich die Türkei und setze mich dafür ein, dass die türkische Wirtschaft und der Wohlstand wächst, weil ich ja dort meine Wurzeln und Familienangehörige habe. Ich habe mich auch vor Erdoğan für mein Herkunftsland eingesetzt und werde es auch nach der Erdogan-Ära machen.

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