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FORTNITE SUCHT ODER SPASS

İbrahim Taş

Fortnite zählt aktuell zu den populärsten Games. Das Spiel von Entwickler Epic Games verzeichnet 125 Millionen angemeldete Nutzer. (Quelle: ZUMA Press/Ariana Ruiz/dpa)
Das Computerspiel Fortnite ist ab zwölf Jahren freigegeben, obwohl darin ziemlich viel herumgeballert wird. Viele Eltern sind besorgt, wissen nicht, wie sie reagieren sollen - und suchen fantasievolle Verstecke für die Controller, damit die Kinder nicht spielen. Ein Computerspiel, das sich gerade wie ein Virus in den Kinderzimmern ausbreitet.

Obwohl das Spiel auf allen Plattformen kostenlos ist, soll Hersteller Epic Games seit dem Start im September 2017 bereits 1,2 Milliarden Dollar (1 Milliarde Euro) Umsatz damit erwirtschaftet haben – nur durch In-App-Käufe, mit denen sich die Spieler neue Klamotten, Werkzeuge oder coole Tänze "Emotes" für ihre Figuren zulegen können.

Meiner Meinung nach sollte man seinen Kindern klar sagen, dass dies keine gute Sache ist. Sie sollten vielmehr aktiv sein – bestenfalls mit Freunden draußen. Sie brauchen auch ihren Schlaf. Durch "Fortnite" werden die Kinder beides vernachlässigt. Beispielsweise berichtete die britische Zeitung "The Mirror" im Juni von einem neunjährigen Mädchen, das zehn Stunden am Tag vor Fortnite saß. Ihre Sucht war so stark, dass sie nicht einmal auf die Toilette ging. Das Mädchen kam in Behandlung. Das löste eine Diskussion über die Gefahr von Fortnite für Kinder aus.

Ich sehe Zusammenhang zwischen Angstzuständen, Depressionen und Videospielen bei Teenagern. Kindern werden heute keine Grenzen mehr gesetzt, was die genannten Krankheitsbilder auslöst. Dreht den Bildschirm ab. Geht mit euren Kindern spazieren, wandern oder ins Museum. Und wenn euer Kind Lust auf simulierte Kriegsführung hat, dann nimm es mit zum Paintpall spielen. Die echte Welt ist gegenüber der Welt der Videospiele immer vorzusehen.

"Fortnite: Battle Royale" ist an manchen US-Bildungseinrichtungen tatsächlich ein Problem. So sollen die Schulnetzwerke vielerorts kaum oder nicht mehr funktionieren, weil so viele Schüler das Game auf ihren Smartphones spielen.

Die Erziehungsberechtigten sollten ihren Kindern deutlich einschränken oder sogar das Spielen verbieten. Ferner würde der Shooter dazu führen, dass junge Menschen gegenüber Gewalt abgestumpft werden.

Ich bin ganz klar dafür, dass Fortnite verboten wird, oder zumindest +16 wird. Mein Hauptgrund, warum dieser Spiel verboten werden sollte, ist: Blut, Gewalt, Wut und vulgäre Inhalte.

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