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DIE TÜRKEI UND DIE SCHWEIZ GROSSES WIRTSCHAFTS POTENTIAL

İbrahim Taş

Liebe LeserInnen, liebe Leser,
ich möchte Sie mit meinem August Artikel über die wirtschaftliche Situation und Investitionsmöglichkeiten in der Türkei informieren.
Zwischen der Schweiz und der Türkei bestehen enge und vielfältige Beziehungen, die durch einen regelmässigen hochrangigen politischen Dialog und durch intensive Wirtschafts- und Handelsbeziehungen geprägt sind.

Schweizer Firmen investieren mehr als je zuvor im europäischen Ausland. Der starke Franken hat sich 2017 deutlich in der Statistik der Investitionen bemerkbar gemacht. Anzahl der Investitionen von Schweizer Unternehmen im europäischen Ausland hat mit 326 (10 Prozent mehr als 2016) ein neues Rekordniveau erreicht.
Der Verkehr, das Bildungswesen und die Gesundheitsindustrie ist spitze in der Schweiz. In der Bereichen Qualität, Forschung und Entwicklung kann Türkei von der Schweiz viel lernen. Die Schweiz gehört zu den Ländern mit der dynamischsten Forschungstätigkeit. Sie wendet fast 3.4% ihres Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Forschung und Entwicklung auf. Im internationalen Vergleich gehört sie damit zu den Ländern, die im Verhältnis zu ihrem Bruttoinlandsprodukt (BIP) am meisten für Forschung und Entwicklung ausgeben (4. Rang der OECD-Länder).
In Zahlen ausgedrückt gibt die Schweiz 22 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung aus.

Für die Schweiz gibt es viele Möglichkeiten, von den wirtschaftlichen Vorteile der Türkei zu profitieren. Laut Angaben von Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), betrug das Handelsvolumen im Jahre 2016 zwischen beide Länder 5,3 Milliarden CHF.
2015 belief sich das Investitionsvolumen der Schweiz in der Türkei noch 2,6 Milliarden CHF, inklusive der Bereitstellung von 15.242 Arbeitsplätzen und stand damit an 12. Stelle der wichtigsten internationalen Investoren der Türkei.

Potenzial und Nutzen Investitionsvolumen in der Türkei zu erhöhen, ist definitiv vorhanden.
Bei Skeptikern stellt sich oft die Frage, warum die Schweiz in der Türkei Investieren sollte.
Diese Frage kann mit folgenden Statistiken beantwortet werden:
Anteile der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Türkei von 2007 bis 2017:
Das Bruttoinlandsprodukt bezeichnet den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die im betreffenden Jahr innerhalb der Landesgrenzen hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen. Es gilt als wichtiger Indikator für die Wirtschaftskraft eines Landes.
Im Jahr 2017 trug die Landwirtschaft rund 6,1 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der Türkei bei, die Industrie rund 29,2 Prozent und der Dienstleistungssektor rund 53,3 Prozent.

In der Türkei bleibt das Wachstum weiterhin sehr hoch. Im ersten Quartal des Jahr 2018 war das Wachstum bei 7,4 Prozent. Das liegt vor allem daran, dass die Regierung zur Zeit sehr viel in Infrastruktur- und Bauprojekte investiert. Dazu gehört natürlich auch der neue Flughafen in Istanbul, der nach seiner Eröffnung im Oktober 2018 rund 95 Millionen Passagiere abfertigen wird. Nach offiziellen Angaben wird er nach seiner Fertigstellung 2019, mit 200 Millionen Passagierkapazität, der grösste Flughafen der Welt werden.

Die Türkei ist das Tor, welches Europa mit der kaukasischen Region, asiatischen Region und mit dem nahen Osten in der arabische Region verbindet.
Damals war die Türkei das Zentrum der Seidenstrasse. Diese berühmte Seidenstrasse wird nun auf moderner Art nicht nur durch den neuen Flughafen wieder belebt. In Kürze werden Eisenbahngleise vom osten Chinas bis nach London führen. Die Türkei hat dieses Projekt von Anfang an, unter anderem mit dem Bau der dritten Bosporus Brücke, unterstützt. Sie ist damit auf dem besten Weg, wieder zum Mittelpunkt dieser modernen Seidenstrasse zu werden.

Somit ist die Türkei im Moment ein Paradies für ausländische Investoren. Genau deswegen sollten die Schweizer Firmen diese grosse Chance nutzen und Erfolgreich in der Türkei investieren. Die türkische Wirtschaft konnte mit ihrem konstanten Wachstum in den letzten 15 Jahren eine erfolgreiche Entwicklung vorweisen. Sie ist immer noch eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der OECD.

Die Stabilität motiviert die Investoren. Momentan investiert die Regierung weiterhin in riesige Infrastruktur Projekte wie die Hochgeschwindigkeitsbahn, U-Bahnen, drei stöckige Tunnelbau unter dem Bosporos, Brücken sowohl in Istanbul als auch auf den Dardanellen. Die Schweiz könnte vor allem in den Bereichen Energie, Chemie, Maschinenbau, Textilindustrie, Logistik, Telekommunikationstechnologie und in gesamte Hightech-Bereich investieren. Die Regierung hat mehrfach deutlich betont, dass die Türkei ein sicherer und stabiler Hafen für Investoren ist. Es wurden staatliche Investitionsprogramme zur Anregung von Investitionen entworfen. So können Investoren von Mehrwertsteuerbefreiung, Zollgebührenbefreiung, Prämienunterstützung, Flächenallokation und Zinszuschüssen profitieren.
Die ermutigende Wachstumzahlen der letzten 15 Jahren zeigen, dass sich die Türkei, trotz der momentanen Währungskrise, in positiver Richtung weiterentwickeln wird.

Die Türkei plant für das Jahr 2023, dem hundertsten Jahrestag der Republikgründung, folgende Ziele:

• Steigerung der gesamten installierten Stromleistung auf 120GW.
• Steigerung des Anteile erneuerbarer Energieträger auf 35 Prozent.
• Maximierung des Einsatzes von Wasserenergie.
• Erhöhung der installierten kohlenbefeuerten Kapazität von aktuell 18 GW auf 35 GW.
• Bau von Atomkraftwerken
• Steigerung der Erdgasspeicherkapazität von mehr als 11 Milliarden m3.
• Ausbau des Einsatzes intelligenter Stromnetze.
• Erreichen einer Stromversorgungseinheitenkapazität von 160.500 MVA
• Ausbau der Länge der Überlandleitungen auf 61.000 km.
• Installation von Kraftwerken, die 1.000 MW geothermischer und 5.000 MW Solarenergie bereitstellen.
• Steigerung der Installierten Windenergiekapazität auf 20.000 MW.

Fazit: In Eurasien (Türkei) wartet eine riesige "Wirtschaftstorte". Und die Schweiz sollte sich ein großes Stück von dieser Torte sichern und davon profitieren.
In der Schweiz leben viele Geschäftsleute aus der Türkei, die unsere Schweizer Investoren in vielen Bereichen beraten können.

Mit besten Wünschen für die Zukunft und erfolgreichen Investitionen.

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